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2 Schritte zur Anmeldebescheinigung

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Seit dem 01.07.2017 ist eine Anmeldung Pflicht, wenn man als Prostituierte arbeiten möchte. Neueinsteiger in das Gewerbe müssen sich bereits vor Beginn ihrer Tätigkeit registrieren lassen. Zusätzlich müssen sich Prostituierte regelmäßig einer gesundheitlichen Beratung unterziehen, bei der sie über ihre Rechte und Pflichten aufgeklärt werden und Unterstützungsangebote erhalten. Die Nachweise über Anmeldung und gesundheitliche Beratung müssen die Damen im Anschluss bei der Berufsausübung immer mit sich führen. Schritt 1: Gesundheitliche Beratung Um als Prostituierte arbeiten zu können, muss eine Dame zunächst an einer Beratung beim Gesundheitsamt vor Ort teilnehmen. Dabei geht es um keine ärztliche Untersuchung, sondern lediglich um ein unterstützendes Gespräch, bei dem die Prostituierte die wesentlichen Informationen zum Gesundheitsschutz erfährt. Dieser Termin muss von Frauen zwischen 18 und 21 Jahren alle sechs Monate wiederholt werden, während Frauen ab 21 Jahren jährlich zur Beratung müssen. Schritt 2: Persönliche Anmeldung Mit der Bescheinigung, die sie nach dem Beratungsgespräch erhält, kann sich die Dame nun bei der Anmeldebehörde registrieren lassen, in deren Zuständigkeitsbereich sie hauptsächlich tätig sein wird. Die Voraussetzung dafür ist, dass alle notwendigen Angaben und Nachweise vorliegen und auch keine sonstigen Ausschlussgründe bestehen. Eine solche Anmeldebescheinigung ist für Frauen zwischen 18 und 21 ein Jahr, für Damen ab 21 jeweils zwei Jahre lang gültig. Informationen zur „Alias-Bescheinigung“ Die Gesundheitliche Beratung und die Persönliche Anmeldung können auf Wunsch zusätzlich als Alias-Bescheinigung ausgestellt werden. Dabei handelt es sich um eine „pseudonymisierte Bescheinigung“ (mit Künstlernamen). Der gewählte Künstlername muss keinen Hinweis auf das Geschlecht haben. Diese Alias-Bescheinigung muss immer mitgeführt werden und hat die gleiche Gültigkeitsdauer wie die normale Anmeldebescheinigung. Welche Angaben/Nachweise muss die anmeldepflichtige Person machen? Persönliche Angaben • Vor- und Nachnamen • Geburtsdatum • Staatsangehörigkeit • Angabe der Wohnung bzw. Hauptwohnung im Sinne des Melderechts, hilfsweise bzw. alternativ eine Zustellanschrift *) • Länder oder Kommunen, in denen eine Ausübung der Prostitution geplant ist Mitzubringen sind: • 2 Lichtbilder • Personalausweis oder Reisepass (bzw. Pass- oder Ausweisersatz) • ggf. Arbeitserlaubnis für Nicht-EU-Bürger • Bescheinigung über regelmäßig wahrgenommene gesundheitliche Beratung (bei Erstanmeldung nicht älter als drei Monate) Eine Anmeldung kann nur erfolgen, wenn alle notwendigen Angaben und Nachweise vorliegen. Bei fehlenden Unterlagen muss ein neuer Termin vereinbart werden, bei dem diese Dokumente nachgereicht werden und die Anmeldung anschließend nachgeholt werden kann. *) Zustellanschrift? Für Zustelladressen / -anschriften gibt es viele Angebote in Deutschland, sowohl kommerziell als auch von manchen Beratungsstellen. Quelle: BMFSFJ.de Alle Angaben sind ohne Gewähr und können sich ändern.
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